Schafwolle ein nachwachsendes Naturprodukt

Schon Jahrtausende vor Christus wurde Schafwolle von Menschen genutzt. Die Domestizierung von Schafen durch den Menschen begann vor ca. 9-11000 Jahren. Das Wollschaf gibt es seit ca. 8000 Jahren und seitdem wird Schafwolle vom Menschen verarbeitet. Vor Erfindung der Schere wurde diese erst gerupft, später dann geschoren. Reine Schurwolle ist ein Naturprodukt, womit Sie sich rundherum wohlfühlen können. Der Name deutet es schon an: Schurwolle darf es nur heißen, wenn die Wolle von lebenden, gesunden Tieren geschoren wurde.
Wolle wärmt, ist kuschelig und mit ihr lassen sich unglaublich kunstvolle Strickstücke herstellen. Und: Wolle ist eine der nachhaltigsten Ressourcen überhaupt. Um die wunderbaren Vorteile von Wolle mit gutem Gewissen zu nutzen, haben wir uns dem respektvollen Umgang mit den Tieren verschrieben und stellen großartige Strickkollektionen für Konsumenten mit gutem Gewissen her

Jedes Schaf ist eine Kleinstfabrik, die den Rohstoff Wolle aus sonst nicht verwertbaren pflanzlichen Stoffen produziert, ohne die Umwelt zu belasten. Wolle ist eine fantastische, nachhaltige Ressource und wird vom Menschen schon aufgrund ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften gerne getragen.

Schafwolle begünstigt die Hautatmung und nimmt viel Feuchtigkeit auf

Als verarbeitetes Textil, kann sie, dank ihrer energiesparenden „Selbstreinigungsfunktion“ und der schmutzabweisenden Faserstruktur einfach gelüftet werden, anstatt wie Baumwolle ständig gewaschen werden zu müssen. Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen, fühlt sich aber nicht feucht an, ist aus natürlichen Gründen atmungsaktiv, im Winter wärmend und im Sommer kühlend. Die Wollfaser besitzt eine hohe Spannkraft, sie ist elastisch, diese Eigenschaft macht Wollprodukte praktisch knitterfrei.

Die hier nicht näher erläuterte komplexe physikalische und chemische Struktur einer Wollfaser ermöglicht es ihr, eine Vielzahl von Chemikalien zu absorbieren oder zu neutralisieren. Wolle kann Säuren neutralisieren, wodurch Bakterien oder Pilzen der Nährboden entzogen wird. Geruchsbildung durch Schweiß wird so verhindert. Auch nach längerem oder häufigen Tragen riecht Bekleidung aus Wolle rasch wieder neutral, wenn sie gelüftet wird. Wolle stinkt deshalb auch nicht so schnell.

Wolle puffert und ist sehr wärmend. Durch den großen Anteil an Luft in der Faser ist Schurwolle in der Lage wie kein zweites Material, für persönliche Isolation zu sorgen. Das bedeutet schlicht und einfach, daß Wolle sehr viel stärker temperaturausgleichend wirkt als andere Materialien. Schurwolle kann 30% seines Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehemen, ohne sich klamm anzufühlen. Wolle ist deshalb ein fantastisches Material für Outdoorbekleidung und außerhalb unserer winzigen, marketinggetriebenen und kurzlebigen Konsumwelt ist sie auch nie in Vergessenheit geraten.

Wolle nimmt kaum Schmutz auf, die Schuppen an der Faseroberfläche stoßen Schmutz regelrecht ab. So muss Kleidung aus Wolle nur selten gewaschen werden, ein Lüften reicht meist vollkommen aus. Die bereits genannten großen Leistungen vollbringt Wolle bei einem verhältnismäßig geringen Gewicht.

Zum Abschluss noch angemerkt: Wolle ist sowohl schwer entflammbar als auch antistatisch. Am Lagerfeuer brennt ein Funken schnell ein Loch in die teure Plastikkleidung, während Wolle davon unbeeindruckt bleibt. Und wer schon einmal an der Türklinke eine “gewischt” bekommen hat oder die Haare zu Berge stehen hatte nach dem Ausziehen des Fleecepullovers, weiß auch die fehlende statische Aufladung zu schätzen.

Kurz: Aus nachhaltigen Gesichtspunkten kann Wolle eigentlich voll punkten. Durch den Kauf der Wolle, die anderenfalls vernichtet würde, leistet Schafskleid einen Beitrag, um diese Vielfalt zu schützen.

 

2018-07-04T03:26:47+00:00

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